Dieser F2F-Online-Summit war jede Minute vor dem Bildschirm wert. Er hat aus meiner (Schweizer) Sicht vor allem eines gezeigt: wir brauchen dringend, was andere Länder schon lange haben – eine Initiative, die sich um Qualitätsstandards in dieser maximal in der Öffentlichkeit stattfindenden Form des Fundraisings kümmert. In unserem Nachbarländern existieren solche Qualitätsinitiativen schon lange, es existiert auch ein internationales Gremium, der IPFC, der einen Code of Conduct veröffentlicht hat. So konnten schnell Standards für den Umgang mit der Coronakrise gemeinsam entwickelt, kommuniziert und eingeführt werden. Mein Aufruf geht an Swissfundraising, die Zewo, die Agenturen im Bereich F2F und D2D und alle Organisationen mit Inhouse-Programmen, hier einen Schritt aufeinander zu zugehen.

Kampagnen in der Schweiz wieder gestartet

Ich bin froh, dass mit den Lockerungen seit Montag auch wieder Standaktionen in der Schweiz stattfinden können, nachdem D2D-Kampagnen schon vor 2-3 Wochen vorsichtig wieder an Fahrt aufgenommen haben. Froh für die Organisationen, da sie nun wieder ein sympathisches Gesicht in der Öffentlichkeit zeigen können und froh für die vielen jungen Menschen, die jetzt wieder mit einer sehr guten Sache Geld verdienen können.